Michael Uhlig stellt sich vor

Mein Name ist Michael Uhlig und ich bin 1966 geboren. Ich habe 2 Kinder Nicole und Felix, die beide nicht mehr zu Hause wohnen und 2 Stiefkinder Elisa und Robin. Nur Elis wohnt noch bei uns.

Wir haben einen kleinen „Zoo“

Unser häuslicher Zoo besteht derzeit aus

  • Hund Jenny (Dalmatiner-Mix, *2007)
  • Hund Cailin (Irischer Wolfshund, *2016)
  • Kater Pepe (Europäische Kurzhaarkatze,*2009)
  • Schlange  Romeo (Boa Constrictor Imperator , *2010)
  • Schlange Julius (Boa Constrictor Imperator, *2009) (das mit den Namen der Schlangen ist ein extra Thema)  und
  • Chamäleon Grisu (Jemen-Chameleon, *2015).

Es ist schön, dass meine zweite Frau, Diane, die Liebe zu den Tieren mit mir teilt. So ein Sammelsurium ist nichts für jede(n).

Meine Passion für Tiere entwickelte sich spät

Ich bin nicht als Kind, wie so viele andere, schon mit allen Hunden aus der Nachbarschaft Gassi gegangen. Meine Eltern hatten einen Jack Russel Terrier und die Familie meines besten Freundes hatte einen Pumi. Den Kontakt mit den Tieren habe ich geliebt, aber ich wäre nie im Leben darauf gekommen, mich intensiver oder gar beruflich mit Tieren auseinander zu setzen.

Damals hat mich der Computer fasziniert. Das führte so weit, dass ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe und Informatik studierte. Zu Beginn habe ich mir mit meiner eigenen kleinen Firma das Studium finanziert und anschließend bis heute in verschiedenen Firmen als fest angestellter Informatiker gearbeitet.

2007 kam dann Jenny als 9 Wochen alter Welpe in unsere Familie. Es war klar, dass ich mit ihr in die Hundeschule gehe. Ich hatte Glück, denn hier wurde auch mit positiver Verstärkung gearbeitet. Die Welpenstunde war schnell vorbei und das Training klappte aus meiner Sicht richtig gut.

So kam es auch nach einiger Zeit, dass mich die Inhaberinnen darauf ansprachen, ob ich nicht in der Hundeschule mithelfen wolle. Ich war total begeistert und habe mich Hals über Kopf ins Hundethema gestürzt. Das fing zunächst mit BHV-Seminaren an und führte dann 2012 zum Zertifikat Hundeerzieher und Verhaltensberater IHK|BHV.

Ich beschäftigte mich immer intensiver mit dem Tiertraining

2012 besuchte ich auch mein erstes Hühner-Modul bei Vivane Theby. Ich fand es total spannend, mit den Hühnern zu trainieren, erkannte aber nicht ansatzweise, welches Potenzial sich dahinter verbirgt.

2011 kam ich bei einem Seminar mit der Tellington TTouch Methode in Berührung. Diese Art in Kontakt mit den Tieren zu kommen, hat mich fasziniert. Ich hatte das so noch nie vorher gesehen, aber es fühlte sich für mich gut und richtig an. Also besuchte ich zu diesem Thema einige Seminare, bis ich schließlich 2014 die Zusatzqualifikation Tellington TTouch erlangte und offiziell damit arbeiten darf.

Achtsamkeit ist zentral

Ein zentraler Punkt dabei war für mich der Begriff Achtsamkeit. Ein achtsamer Umgang mit dem Tier aber auch mit mir selbst hat sehr viel mit zuhören und aufnehmen zu tun. Damals erkannte ich, dass ein achtsamer Umgang mit dem Tier zu schnelleren Trainingsergebnissen und einer angenehmeren Trainingssituation führt. Das ist weit mehr, als nur zu sehen, ob der Hund sich bedroht fühlt, wenn sich ein Mensch über ihn beugt.

Ich spürte, dass das Arbeiten mit Tieren und Menschen mir so viel mehr geben kann, als der Umgang mit dem Computer. So kam es, dass ich immer mehr im Hundeschulbereich arbeitete. Zunächst als Trainer, dann als Hundeschul-Mitinhaber und letztendlich als alleiniger Inhaber einer Hundeschule.

Es kam so gut an, dass ich meinen Informatiker-Job auf 80% reduzierte, um mehr Zeit für die Hundeschule zu haben. 2015 kam dann noch eine Hundetagesstätte hinzu. Teilweise arbeitete ich mit 3 fest angestellten Mitarbeiterinnen.

Aber 2 Standbeine gleichzeitig waren für mich zu viel. Ich musste mich entscheiden und aufgrund meiner familiären Situation mit 3 studierenden Kindern habe ich mich schweren Herzens dann doch für den besser bezahlten Informatiker-Job entscheiden. Im Oktober 2016 habe ich meine Hundeschule und Hundetagesstätte abgegeben.

Noch mehr Wissen und Erkenntnisse

Aber ich wollte das Thema natürlich nicht mehr sein lassen. Und wie es so oft ist, ging recht schnell nachdem ich die eine Tür geschlossen hatte, eine neue Tür für mich auf. Im Oktober 2016 besuchte ich das Hühner-Modul 4 bei Viviane.

Aus persönlich schlechter Erfahrung habe ich Probleme mit dem Motto „höher-schneller-weiter“. Aber Ich habe mit Viviane und Mario lange diskutiert, ob man die Tiere mit gutem Training überfordern kann.

Die Erkenntnis für mich war, dass gutes Training nur das vorhandene Potenzial des Tieres nutzt und die bestmögliche Kommunikation mit dem Tier darstellt. Durch möglichst fehlerfreies Lernen, lernt das Tier so stressfrei, wie möglich. Das hat mir gefallen und mich letztendlich dazu gebracht, den Weg weiter gehen zu wollen.

Im November 2016 habe ich dann das 5. Hühner Modul besucht und auch mit einer Ausbildung in gewaltfreier Kommunikation begonnen. Dieses Zusammentreffen der beiden Themen hat bei mir eine Initialzündung bewirkt. Ich weiß gar nicht so genau, wie ich das beschreiben soll.

Bei der gewaltfreien Kommunikation spielt Empathie eine zentrale Rolle, so wie die Achtsamkeit beim Tellington TTouch. Aber die gewaltfreie Kommunikation geht auch den Weg der Kooperation anstatt der Konfrontation. Das ist doch genau so, wie ich gerne mit Tieren und Menschen umgehen möchte. So haben sich für mich im Moment alle Kreise geschlossen: Mit bestmöglichem Training kann ich gewaltfrei mit den Tieren kommunizieren und achtsam mit ihnen umgehen. Das möchte ich für Menschen und Tiere lernen, denn dann wird vieles für mich schneller und einfacher gehen.

Ich glaube, ich hoffe, dass ich ein Zipfelchen von Vivanes Avalon erkennen kann. Und jetzt mache ich den ersten Schritt in diese Richtung. Ich freue mich auf euch!

Michael Uhlig

 

Meine Kontaktdaten:

Michael Uhlig
Im Biengarten 42

65232 Taunusstein

http://michael.uhlig.training

michael@uhlig.training

06128 – 968 25 31
0175 – 242 19 71

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